Ziele erreichen – oder: Wie Du garantiert nicht zum Orgasmus kommst

Jetzt wäre ich beinahe schon am zweiten Tag an meinen „drei heiligen Handlungen“ gescheitert. Ich hatte mir einen Artikel über das Erreichen von Zielen vorgenommen – und Euch versprochen – und mir fiel einfach nichts Gescheites ein. Denkblockade. Schreibblockade. Nichts.

Und dann erinnerte ich mich an einen entscheidenden Baustein auf dem Weg zum Ziel: im richtigen Moment loslassen können. Wieder locker werden. Den Dingen ihren Lauf lassen. Du kannst Deine Pflanzen gießen, düngen und aufs Fensterbrett stellen – entfalten müssen sich die Blüten von selbst. Du kannst Impulse setzen, Initiativen anstoßen und Steine ins Rollen bringen – und dann nimm Dir die Zeit, Dich auch mal wieder zurückzulehnen und zu sehen, was sich daraus entwickeln will.

Mit Verbissenheit kommt man vielleicht auch zum Ziel, aber es ist viel viel anstrengender und die Gefahr, vorzeitig aus dem Rennen auszusteigen ist deutlich größer.

Wer lernt, die Balance zu halten zwischen konzentrierter, kraftvoller Anstrengung und Momenten des Innehaltens, um sich wieder zu sammeln, auszurichten und zu zentrieren, hat viel bessere Chancen, mit eleganter Leichtigkeit über die Ziellinie zu kommen.

Wer erkennt, wann es wieder nötig ist, im „Innen“ zu arbeiten, vermeidet, in geschäftigen Aktivismus im „Außen“ zu verfallen.

Wie kann so eine „Arbeit im Innen“ ausschauen?

  • Erkennen von hinderlichen Glaubenssätzen
  • Neue, förderliche Glaubenssätze etablieren
  • Ein neues Selbstbild kreieren
  • Das Ziel mit allen Sinnen visualisieren
  • Referenzerfahrungen schaffen
  • Ausreden entlarven, usw…

Manchmal braucht es aber auch schlicht eine Pause, um den Geist zu entspannen und wieder aufnahmefähig zu machen für Lösungen, die wir sonst womöglich übersehen würden.

Und was hat das alles jetzt mit dem Orgasmus zu tun?

Um wieder auf das eigentliche Thema dieses Blogs – bewusste Sexualität – zurückzukommen: Kannst Du schon die Parallelen zum Orgasmus sehen?

Ich beschäftige mich gerade intensiv mit dem Thema Orgasmus, weil ich zu einem Online-Kongress als Sprecherin eingeladen worden bin (ein erster Erfolg auf dem Weg, der ganz mühelos zu mir gekommen ist, und über den ich mich sehr freue!).

Naja, ich denke, es liegt auf der Hand: mit Verbissenheit kommst Du garantiert nicht zum Orgasmus. Auch hier geht es darum, im richtigen Moment loszulassen, um dann nur mehr zu beobachten, welch wunderbare Empfindungen durch Deinen Körper und Geist fluten. Mehr zum Thema Orgasmus könnt Ihr in Kürze hier lesen, denn ich möchte natürlich meine Erkenntnisse mit Euch teilen.

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